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Flawil
22.01.2022
23.01.2022 07:59 Uhr

Herr Metzger, was bewegt Flawil in diesem Jahr?

Elmar Metzger, Gemeindepräsident Flawil.
Wir fragten Gemeindepräsident Elmar Metzger aus Flawil - und auch weitere Gemeindeoberhäupter des Fürstenlands und des Untertoggenburgs - nach den Themen, die sie im Jahr 2022 primär beschäftigen werden. Die Auskünfte publizieren wir auf gossau24.ch in einer Artikelserie.

Herr Metzger, welche Themen bzw. Projekte beschäftigen die Gemeinde Flawil im Jahr 2022?
Elmar Metzger: "Im Jahre 2022 werden für verschiedene Areale neue Sondernutzungspläne entwickelt. Auf dem Areal des ehemaligen Spitals Flawil soll mit dem Neubau eines Zentrums für Gesundheit, Therapie und spezialisierte Langzeitpflege begonnen werden. Die wertvolle Bausubstanz des Stickerquartiers will ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden. Verschiedene Bauprojekte der Gemeinde können im laufenden Jahr weiterentwickelt und dank der bewilligten Kredite umgesetzt werden: die Sanierung des Kindergartens Wisental, die Neugestaltung des Marktplatzes, sowie der Neubau von Dreifachhalle und Musikschulzentrum im Feld. Ausserdem wird die Bürgerversammlung im Herbst über die zukünftigen Führungsstrukturen der Schule Flawil entscheiden."

Welches ist die grösste Herausforderung aus Ihrer Sicht?
"Im vergangenen Jahr ist die Einwohnerzahl von Flawil gesunken. Viele private Bauprojekte sind in Vorbereitung und harren der Umsetzung. Nur bei deren Realisierung steht in Flawil wieder genügend attraktiver Wohnraum zur Verfügung. Eine weitere Herausforderung wird es sein, den Gemeindehaushalt in den kommenden Jahren ohne Steuererhöhung im Gleichgewicht zu halten. Kommt dazu, dass uns die steigende Sozialhilfequote immer höhere Kosten beschert. Schliesslich wird es eine gesellschaftliche Herausforderung sein, die Kultur-, Sport- und Freizeitaktivitäten am Leben zu erhalten, bzw. nach Ende der Pandemie wiederzubeleben."

Auf was freuen Sie sich am meisten?
"Vor allem auf eine Zeit ohne pandemiebedingte Einschränkungen. Ich freue mich darauf, dass sich die Bevölkerung wieder sorglos treffen kann."

gossau24.ch / jg