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Stadt Gossau
07.09.2022
16.11.2022 09:38 Uhr

HIG bedauert den geplanten Verkauf der Anteile an GSG

Bild: HIG
Die Handels- und Industriegesellschaft Gossau bedauert in ihrer Stellungnahme den Entscheid des Gossauer Stadtrats, die Anteile an der Energienetz GSG AG zu veräussern.

HIG Handels- und Industrievereinigung Gossau SG:

Mit dem Energienetz GSG wurde im Verbund zwischen St. Gallen, Gaiserwald, Gossau und der SAK ein Generationenprojekt angestossen. Auf lange Frist besteht die Chance, einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs für die Beheizung und Klimatisierung von Wohn- und Büroräumlichkeiten durch die Nutzung von überschüssiger Energie in Form von Abwärme aus der Industrie zu speisen.

Die HIG war von Beginn weg aktiv am Aufbau dieser Lösung beteiligt und ein Verfechter des gemeindeübergreifenden Ansatzes, um die Initialkosten auf mehrere Schultern zu verteilen und dem Projekt den nötigen Schub zu geben. Die erste Umsetzungsphase wurde bereits realisiert und fünf verschiedene Firmen wurden in einem Wärmenetz zusammengeschlossen.

Den Ausstieg von Gossau sieht die HIG skeptisch. Als Energiestadt wäre es angebracht, die mitinitiierte Lösung weiter zu begleiten und gleichzeitig innerhalb von Gossau die Rahmenbedingungen und Möglichkeiten zu schaffen, dass weitere Ausbauschritte auf dem Stadtgebiet von Gossau entstehen. Der Austritt der Stadt Gossau wurde mit dem nächsten Projektschritt begründet, welcher ein Ausbau des Netzwerkes in Richtung St. Gallen bedeutet.

„Es sind mehrere mögliche Projekte auch auf Gossauer Boden bereits angedacht und werden in den nächsten Jahren zur Umsetzung kommen.“ – so Roland Egli, Verwaltungsratspräsident der Energienetz GSG AG und HIG-Mitglied.

Für die HIG hat die Stadt Gossau mit ihrem Entscheid zu kurzfristig gedacht und die grosse Chance vertan, in diesem zukunftsweisenden Projekt eine entscheidende Rolle zu spielen.

HIG Handels- und Industrievereinigung Gossau SG