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Leserbrief
Bildung
23.09.2020
24.09.2020 07:34 Uhr

"Keine Frau-Mann-Frage, zum zweiten"

Sandro Contratto nimmt in einem Leserbrief Stellung zu den Wahlen für das Gossauer Schulratspräsidium.

Ich beziehe mich auf den Leserbrief in der Online-Zeitung gossau24.ch vom 21.9.2020 von Stefan Häseli. Bei der Wahl für das Amt der Schulpräsidentin / des Schulpräsidenten ist es nicht entscheidend, ob es ein Mann oder eine Frau ist. Hingegen favorisiere ich für dieses konkrete Amt mit den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen eine Persönlichkeit wie diejenige von Stefan Rindlisbacher. Stefan Rindlisbacher hatte bisher noch keine politische Funktion in Gossau. Dies verschafft ihm die neutrale Sichtweise von aussen. Er kann so ungeachtet der vergangenen Ereignisse die nötigen Weichen und Prioritäten setzen.
Als Oberstufenlehrer der Realschule kennt er die Schwierigkeiten der Lehrstellensuche. Da ich selbst in einem Unternehmen tätig bin, weiss ich wie wichtig unser duales Bildungssystem für eine tiefe Jugendarbeitslosigkeit ist. Wir müssen den Schülern und Schülerinnen einen attraktiven Zugang zum Arbeitsmarkt verschaffen. Deshalb setze ich auf die Sensibilität von Stefan Rindlisbacher. Im Amt des Schulpräsidenten wird er mit seinen breiten Vorkenntnissen die Verbindung zwischen Wirtschaft, Gewerbe, Start-Ups und den örtlichen Schulen bestens herstellen können. Junge Menschen in Gossau sollen mit guten Werten und solidem Know-how in die Arbeitswelt oder in höhere Schulen entlassen werde. Aus vielfältigen Gründen wähle ich mit Überzeugung Stefan Rindlisbacher als zukünftigen Schulpräsidenten.

Sandro Contratto, Fraktionspräsident FDP Gossau-Arnegg