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In-/Ausland
24.02.2021

Nächster Modewinter politisch und bequem

Ein Model trägt eine Kreation des Designers Daniel Del Core aus seiner Damen- und Herrenkollektion Herbst/Winter 2021/22 auf der Mailänder Modewoche. Foto: Antonio Calanni/AP/dpa Bild: Keystone/AP/Antonio Calanni
Italien – Bequeme Mode ist der Mega-Trend, der durch die Corona-Zeit noch verstärkt wird. Doch auch die Beziehung zwischen Kleidung und politischen Aussagen spielt im nächsten Winter eine Rolle, wie bei der Damenmodemesse in Mailand am Mittwoch zu sehen war.

Dort zeigten mehrere italienische Designer mit afrikanischen Wurzeln eine Gruppenpräsentation ihrer Kreationen für Herbst und Winter 2021/2022 unter dem Titel "Black Lives Matter in Italian Fashion". Das Motto, übersetzt etwa "Schwarze Leben zählen in Italiens Mode", bezieht sich auf die Bewegung gegen Diskriminierung und Gewalt mit Ursprung in den USA. Gezeigt bei dem digitalen Event wurden weite Hosen und Flatterjacken, aber auch Rüschen und auffällige Drucke.

Angela Missoni als einer der grossen Namen der Landes unterstrich die Rolle der Wohlfühlkleidung: "Freizeitmode wird der stärkste Trend des neuen Jahrhunderts sein", sagte die Kreativchefin der Marke Missoni.

Dazu passen nach ihrer Meinung Wollkaftans, Kaschmir-Stickmäntel und kleine Ponchos mit Jogginghosen. Die digitalen Präsentationen der Designer in der Metropole der Lombardei, wegen der Pandemie in der Regel ohne Gäste, laufen noch bis zum 1. März.

Keystone-SDA