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Kultur
13.10.2021

Gossau dankt: "Ein herzliches Vergelt’s Gott!"

Sie begründeten die Ordensgemeinschaft der Ingenbohler Schwestern: Pater Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer. Bild: kloster-ingenbohl.ch
Mit dem Wegzug der letzten Ingenbohler Schwester, Sr. Sebastia Flüeler, geht ein wichtiges Kapitel Gossauer Geschichte zu Ende. Kirchgemeinde und Stadt Gossau sind den Schwestern aus Ingenbohl zu grossem Dank verpflichtet. Verbunden mit den besten Wünschen für alles Kommende und der Einladung hier jederzeit willkommen zu sein, sagen wir adieu!

P. Andy Givel, Pfarradministrator: "Den Abschiedsgottesdienst mit anschliessendem Apéro feiern wir am Sonntag 24. Oktober 2021um 10.30 Uhr in der Andreaskirche. Wir freuen uns, dass auch die Provinzleitung der Ordensgemeinschaft den Gottesdienst mitfeiern wird."

Seit 1858

Vor 163 Jahren kamen die ersten Ingenbohler Schwestern nach Gossau und wirkten ab 1858 im Espel, der damals Bürgerheim war. Dieser Entscheid der damaligen Provinzleitung sollte für Gossau ein guter Entscheid sein. Getreu ihrem Motto: Was Bedürfnis der Zeit, ist Gottes Wille, kamen in den darauffolgenden Jahrzehnten unzählige andere Wirkungsfelder hinzu:

  • die Arbeit im Waisenhaus von 1884 bis Mitte des 20. Jahrhunderts
  • die Arbeit in Kindergarten und Schulen, darunter auch die Maitlisek (1884 - 2006)
  • aber auch die private Krankenpflege (1894-2015).

Über viele Jahrzehnte gehörten die Ingenbohler Schwestern zum Strassenbild von Gossau und kaum eine Gossauerin oder Gossauer hatte keinen Bezug zur Ordensgemeinschaft, die in Ingenbohl bei Brunnen ihren Hauptsitz hat und von der seligen Sr. Maria Theresia Scherrer mitbegründet wurde.

jg