INFORMATIONSVERANSTALTUNG FÜR „DORFKERN WEST“ IN ARNEGG

Im Sommer 2017 lag der Teilzonenplan „Dorfkern West“ öffentlich auf. Nun werden weitere Planungsinstrumente für die Zentrumsüberbauung aufgelegt. Am 18. Juli informieren Investor und Stadt Gossau an einem Anlass. – Zudem finden Sie im Folgenden auch die Resultate der kommunalen Abstimmung vom 10. Juni 2018.


(Stadt Gossau) Auf dem ehemaligen Gewerbeareal Hälg und angrenzenden Grundstücken im Zentrum von Arnegg plant die Investorin Viola Architekten GmbH, Wil, eine Überbauung mit sieben Wohnbauten. Teile des Plangebietes im Geviert Bächigen-, Bischofszeller- und Stationsstrasse sind heute Gewerbe-Industriezone. Für die geplante Wohnnutzung soll das ganze Gebiet neu als Kernzone definiert werden. Den entsprechenden Teilzonenplan hat der Stadtrat bereits im Sommer 2017 aufgelegt, noch unter dem alten Baugesetz. Dagegen ging eine Einsprache ein. Diese muss der Stadtrat entscheiden, bevor er den Plan dem Parlament zum Erlass unterbreiten kann.

Zwischenzeitlich sind auch der Sondernutzungsplan und der Teilstrassenplan abgeschlossen und vom Stadtrat erlassen. Während Ersterer die Grundzüge der künftigen Bauten sowie die Umgebungsgestaltung vorgibt, sichert der Zweite die neue Wegverbindung durch das Areal. Diese wird als Gemeindeweg zweiter Klasse klassiert und „Tröchniweg“ benannt. Die öffentliche Auflage endet am Montag, 16. Juli 2018.

Informationsanlass am 18. Juni 2018

Am Montag, 18. Juni 2018, wird um 19:00 Uhr im Mehrzweckgebäude Arnegg über das Überbauungsprojekt informiert.


Abstimmung vom 10. Juni 2018

Die Gossauer Stimmbürgerschaft gewährt den Stadtwerken mehr unternehmerische Freiheit und stimmt einer Reduktion des Detaillierungsgrad von Budget und Jahresrechnung zu.

Die beiden kommunalen Abstimmungsvorlagen dieses Wochenendes haben kaum Wellen geschlagen. Die Beteiligung bei den Vorlagen lag bei rund 30 Prozent. Den Änderungen der Gemeindeordnung bezüglich der Stadtwerke haben 3‘024 Stimmende zugestimmt; 505 Nein-Stimmen sind eingegangen. Damit erhalten die Stadtwerke auf Anfang 2019 mehr Freiraum in ihrer Aufgabenerfüllung. Für einen reduzierten Detaillierungsgrad bei der Publikation von Budget und Rechnung sprachen sich 2‘896 der Stimmenden aus, 633 waren dagegen. Damit wird erstmals das Budget 2019 in der kompakteren Form publiziert.


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