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Immo & Bau
07.06.2022

Einigung bei der Planung Andwilerstrasse

Bild: Screenshot Stadt Gossau
Sämtliche Einsprachen gegen den Sondernutzungsplan Andwilerstrasse-Tannenstrasse in Gossau sind bereinigt. Intensive Verhandlungen und eine finanzielle Vorleistung der Investorin Motivo AG machen dies möglich. Sobald der Kanton den Plan genehmigt hat, können die Baubewilligungsverfahren eingeleitet werden.

Bis zum 7. Juli 2022 läuft das kantonale Mitwirkungsverfahren für die Fussgängerquerung und die Bushaltestelle Ulmenstrasse an der Andwilerstrasse. Die Stadt Gossau hat dem Kanton dieses Vorhaben zusammen mit weiteren verkehrsberuhigenden Massnahmen für das Strassenbauprogramm 2024 bis 2028 angemeldet. Die Motivo AG hat ein besonderes Interesse am Zustandekommen des Sondernutzungsplans Andwilerstrasse-Tannenstrasse. Geplant sind zwischen Andwiler-, Tannen- und Eschenstrasse unter anderem vier Mehrfamilienhäuser und das neue Busdepot der Regiobus AG. Deshalb hat sich die Investorin im Einspracheverfahren bereit erklärt, die Fussgängerquerung und die Bushaltestelle auf eigene Rechnung umzusetzen. Dies obwohl kein sachlicher Zusammenhang zu den seit längerem durch Einsprachen blockierten Bauvorhaben im Plangebiet besteht.

Diese Vorleistung der Motivo AG ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen zwischen Bauherrschaft und Einsprechern. Darin haben Stadtpräsident Wolfgang Giella und Stadtschreiberin Beatrice Kempf wesentlich Einfluss darauf genommen haben, dass der insbesondere auch für die Regiobus wichtige Sondernutzungsplan rechtskräftig werden kann. Mit dieser nachhaltigen Lösung konnten alle Einsprachen bereinigt werden. Damit ist der Weg geebnet für die Genehmigung des Sondernutzungsplanes durch den Kanton. Anschliessend können die Bauherrschaften die Baubewilligungsverfahren einleiten.

Stadt Gossau