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Polizeinews
03.01.2026

Degersheim: Brand – Nach Sprung aus Fenster verletzt

Bild: Kapo SG
In der Nacht vom Freitag, 2. Januar 2026, hat es in einer Liegenschaft an der Wolfensbergstrasse gebrannt. Der Bewohner einer vom Brand betroffenen Wohnung rettete sich mit einem Sprung aus dem Fenster und wurde dabei eher schwer verletzt. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Gebäude erlitt grossen Schaden.

Um 23:30 Uhr erreichte die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Liegenschaft an der Wolfensbergstrasse. Ein Teil des Gebäudes wird als Pfadiheim genutzt, während ein davon getrennter Teil eine Wohnung enthält und bewohnt wird. Das Feuer dürfte gemäss ersten Erkenntnissen im Bereich der Wohnung ausgebrochen sein. Dort wurde ein 31-jähriger Bewohner von Geräuschen geweckt. Da er bereits Feuer in seiner Wohnung feststellen konnte, rettete er sich durch einen Sprung aus einem Fenster nach draussen. Dabei wurde er eher schwer verletzt. Im als Pfadiheim genutzten Teil befanden sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs Personen, die auf das Feuer aufmerksam wurden und sich rechtzeitig in Sicherheit begeben konnten. Sie wurden auch auf den verletzten 31-Jährigen aufmerksam und brachten ihn in Sicherheit. Er wurde anschliessend durch den aufgebotenen Rettungsdienst ins Spital gebracht. Das Feuer erfasste letztlich das ganze Gebäude.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich für die Feuerwehr herausfordernd. Zum Löschen des Brandes mussten das Dach und die Fassade teilweise geöffnet werden. Bei den Arbeiten wurde auch ein Angehöriger der Feuerwehr leicht verletzt. Er wurde durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt.

Am Gebäude entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe. Auch die Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurde mit der Brandursachenermittlung betraut.

Im Einsatz standen mehrere Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst mit mehreren Fahrzeugen und medizinischem Fachpersonal sowie die Feuerwehr mit rund 80 Angehörigen.

Kapo SG
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