Waldkirch
08.06.2018
04.01.2020 17:26 Uhr

GEMEINDE WALDKIRCH: GRUNDSTEINLEGUNG "BREITE" UND MOBILFUNKTANTENNE

Aktuelle Themen aus dem Gemeinderat Waldkirch vom 8. Juni 2018

  • Bauprojekt Breite
  • Standort für Mobilfunkantenne im Gewerbegebiet Waldkirch gefunden
  • Verkehrszahlenerhebungen
  • Aus der Geschäftsleitung

Bauprojekt Breite Baufortschritt

Tagtäglich kann man nun dank des optimalen Wetters den Fortschritt am Bauvorhaben erkennen. Nachdem im März 18 zeitgerecht mit dem Bau gestartet werden konnte, ist in der Zwischenzeit das die Bodenplatte und einzelne Wände im Untergeschoss im Rohbau erstellt worden. Langsam ist nun ersichtlich in welchen Dimensionen sich das neue Schulhaus bewegen wird.

Die reaktivierten Subkommissionen Schule, Vereine und Verwaltung haben in den vergangenen Wochen verschiedenste Detailfragen zusammen mit der Architektin geklärt. Sie werden weiterhin bei Fragestellungen einbezogen. Ebenfalls hat die Subkommission Umgebung ihre Arbeit aufgenommen. Sie beschäftigt sich unter der Leitung von Markus Stöckli mit der Planung des gesamten Umschwungs zum Schulgelände. Im Aufbau sind momentan zwei weitere Subkommissionen, die im Herbst 18 ihre Arbeit aufnehmen werden: es sind dies die Subkommission Rückbau Provisorium / Bezug Schulhaus, unter der Leitung von Schulrat René Keller sowie die Subkommission Einweihung, unter der Leitung des Baukommissionspräsidenten Andreas Bolzern.

Gesamtheitlich darf festgestellt werden, dass sich das Bauvorhaben im geplanten Zeitrahmen und Kostenvoranschlag vom November 2017 bewegt. Der Gemeinderat wird von der Baukommission wie im Vorfeld definiert, quartalsweise über den Stand der Arbeiten, Kosten und der geplanten wichtigen Aktivitäten des nächsten Quartals informiert. Der Gemeindepräsident und der Baukommissionspräsident sprechen sich regelmässig über die aktuellen Themen ab.

Grundsteinlegung

Ein Spatenstich für dieses Projekt wurde hinfällig, weil nach dem Abbruch des alten Schulhauses die Baugrube bereits vorhanden war. Daher bot sich eine Grundsteinlegung an. Am Dienstag, 5. Juni 2018, fand diese im Untergeschoss des Neubaus statt. Rund 280 Kinder der Primarschule umrahmten den Anlass musikalisch.

Aurelio Zaccari, Gemeindepräsident und Susanne Roth, Schulratspräsidentin sowie Anne Uhlmann, Architektin, legten zusammen den Grundstein, indem sie eine Schatulle mit verschiedensten Dokumenten zum Bauprojekt in eine Aussparung in der Wand des Untergeschosses einlegten. Henrik Kadlubowski, Diakon der Kirchgemeinde Waldkirch, segnete die Baustelle und das Fundament, damit das Bauvorhaben weiterhin unfallfrei verläuft und auf dem neuen Fundament ein neues Schulhaus und Gebäude für die Öffentlichkeit entstehen kann.

Nächste geplante Schritte im Projekt

In den Monaten Juni bis August 18 stehen diverse Vergabungen für das Bauprojekt an. Dies sind vor allem die Photovoltaikanlage, die Fenster, die Zimmermannsarbeiten und die Türen. Ebenfalls arbeitet die Liegenschaftsverwaltung, zusammen mit der Schule und den Vereinen, das zukünftige Nutzungskonzept aus, welches ebenfalls Einfluss auf das Bauprojekt resp. die Raumnutzung haben wird. Bis zum Wintereinbruch geht es darum, den Rohbau fertigzustellen. Dies beeinflusst die terminliche Planung für das Jahr 2019, insbesondere den Termin für den Bezug des Neubaus. Auch hier sind die Arbeiten im Zeitplan.

Standort für Mobilfunkantenne im Gewerbegebiet Waldkirch gefunden Seit Jahren ist die Mobilfunkversorgung in unserer Gemeinde ein breit diskutiertes Thema. Von verschiedenen Seiten wird moniert, dass die Mobilfunkanbindung in unseren beiden Dörfern Waldkirch und Bernhardzell zu wünschen übrig lässt und damit auch wichtige Standortvorteile fehlen. Wohnungen können teils nicht vermietet werden, da schlichtweg kein Mobilfunknetz vorhanden ist. Mitbürgerinnen und Mitbürger (junge, aber auch ältere Generationen) sind in ihrer Freiheit eingeschränkt, weil sie heute mehr und mehr auf die Installation und den Betrieb eines Festnetzanschlusses verzichten möchten, dies aber nicht können, weil die Mobilfunkversorgung fehlt oder schlichtweg zu schwach und unzuverlässig ist. Viele Dienstleistungen aber insbesondere auch Notfallorganisationen arbeiten heute mit Apparaturen und Gerätschaften, welche auf eine gute und zuverlässige Mobilfunkversorgung angewiesen sind. Schlussendlich profitieren wir als Bürgerinnen und Bürger dieser Gemeinde am meisten davon. Dies nicht nur im Notfall, sondern auch in der täglichen Arbeit.

Bereits im Jahre 2014 wurde eine Umfrage in unserer Gemeinde lanciert, welche deutlich aufzeigte, dass ein Grossteil unserer Bevölkerung für eine Verbesserung unserer Mobilfunkversorgung einsteht. Nach verschiedenen Gesprächen mit der Mobilfunkanbieterin Swisscom und mehreren Verhandlungen mit Grundeigentümern konnte für unsere Gemeinde nun eine ideale Lösung, sprich ein Mobilfunkantennenstandort gefunden werden. Dieser befindet sich in der dafür idealen Zone, nämlich ausserhalb der Wohnzone im Gewerbe- und Industriegebiet Neubrunn.

Es war von Anfang an das Ziel, einen Antennenstandort im Gewerbe- und Industriegebiet zu finden, was uns nun, nach längerem Suchen und der wertvollen und geschätzten Zustimmung und Unterstützung durch einen Grundeigentümer gelungen ist. Anfangs dieser Woche hat die Mobilfunkanbieterin Swisscom nun am Standort Neubrunnstrasse 4 in Waldkirch ein Baugesuch für eine Mobilfunkantenne eingereicht.

Der Gemeinderat steht voll und ganz hinter dem Ausbau der Mobilfunkversorgung in unserer Gemeinde und hat dies aus verschiedenen Gründen in den Legislaturzielen stipuliert. Die Unterstützung hat folgende, nachfolgend aufgeführte Gründe;

• Die Festnetzanbindung in unserer Gemeinde, insbesondere in Aussenbereichen kann durch Mobilfunk verstärkt und optimiert werden. Ohne Mobilfunkversorgung wird es uns nicht gelingen, die abgelegenen Weiler und Gebiete in unserer grossflächigen Gemeinde besser zu versorgen, ohne teure Festnetzausbauten realisieren zu müssen.

• Die Notfallorganisationen brauchen für die optimale Versorgung in Notfällen eine gute Mobilfunkversorgung. Bei Notfalleinsätzen werden wichtige Daten per Mobilfunk zu den Spitälern und Rettungsorganisationen übermittelt und damit wichtige Zeit eingespart und Leben gerettet.

• Wohnungsvermietungen hängen heute, nicht nur bei jungen Generationen, von einer guten Mobilfunkversorgung ab. Damit kann auf die Einrichtung eines Festnetzanschlusses verzichtet und «Geld» gespart werden, was insbesondere bei jüngeren Generationen relevant ist.

• Das örtliche Gewerbe ist, wie auch die privaten Nutzer, auf eine gute Mobilfunkversorgung angewiesen. Die tägliche mobile und somit flexible Arbeitsweise hängt von dieser Entwicklung ab. In diesem Bereich ist Waldkirch weit weg von einer optimalen Situation. Wir müssen unser Gewerbe unterstützen und die Entwicklung gerade auch in der Mobilität zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit unseres Gewerbes verbessern.

• Die heutige schlechte Anbindung des Mobilfunknetzes hat Auswirkungen auf die «Suchfunktion“ unserer Handys, aber auch aller anderen auf Mobilfunkbasis funktionierenden Geräte. So müssen die Geräte ständig eine Mobilfunkanbindung suchen, was bedeutet, dass die Geräte ständig im «Suchmodus» sind. Dies hat unter anderem auch negativen Einfluss auf die Akkuleistung.

• Die Konsequenz der schlechten Mobilfunkversorgung bedeutet auch, dass viele sich mit Leistungstarken WLAN-Router in verschiedenen Gebäuden und Räumen behelfen. Dies wäre hinfällig, wenn die Grundversorgung durch eine gute Mobilfunkversorgung gewährleistet wäre.

Idealer Standort im Industrie- und Gewerbegebiet Neubrunn

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, der Gemeinderat bittet Sie darum, diesen wichtigen Schritt in Richtung besserer Mobilfunkversorgung zu unterstützen. In der heutigen Zeit ist es nicht einfach, einen idealen Standort für eine Mobilfunkanlage zu finden. Der Standort im Industrie- und Gewerbegebiet Neubrunn ist ideal und kann unsere Gemeinde bestens versorgen. Auch für den Gemeindeteil Bernhardzell wird die Versorgungsoptimierung in Waldkirch positives bewirken. Auf einen zusätzlichen Antennenstandort in Bernhardzell kann nach heutigen Erkenntnissen vorerst verzichtet werden. Sobald das Baugesuch geprüft wurde, wird dieses öffentlich aufgelegt. Die Kommunikation dieses Schrittes wird auf unserer Homepage noch im Juni 2018 erfolgen.

Verkehrszahlenerhebungen zur Nachführung des Lärmbelastungskatasters für Kantons- und Gemeindestrassen

Das Tiefbauamt des Kantons St.Gallen ist verpflichtet, für seine Strassen und für die Gemeindestrassen einen Lärmbelastungskataster (LBK) zu führen und diesen periodisch zu aktualisieren. In diesem Rahmen werden kantonsweite Verkehrserhebungen, auch in unserer Gemeinde durchgeführt. Während der Erhebungsphase werden verschiedene Erhebungsmethoden (Handzählungen, Radarzählungen, Videoerhebungen und Mobile Erhebungen) zur Anwendung kommen. Diese erhobenen Daten werden nicht personenbezogen ausgewertet und hochgerechnet. Die Videoaufnahmen werden nach Abschluss des Projekts gelöscht. Die ausgewerteten und auf ein Jahresdurchschnitt hochgerechneten Daten fliessen als Grundlagen in den Emissionskataster beziehungsweise dienen als Berechnungsgrundlagen für den Lärmbelastungskataster des Kantons St.Gallen. Aus diesem Grund werden kantonsweite Verkehrserhebungen in den Kalenderwochen 23 bis 26 und in den Kalenderwochen 33 bis 39 durchgeführt. Dazu werden an verschiedenen Strassenbereichen „Messstellen“ installiert.

Aus der Geschäftsleitung St. Pelagibergstrasse, Belagssanierung beim Kreisel Kochplatz

Seit Inbetriebnahme des Kreisels „Kochplatz“ im Jahre 2009/2010 haben sich im Bereich der Einfahrt in den Kreisel von der Arneggerstrasse her kommend, grössere Belagsverformungen, vornehmlich ausgelöst durch Bremsschubkräfte, ergeben. Die dadurch entstandenen Belagswülste führen zu übermässigen Erschütterungen und Lärmimmissionen, welche für Anwohner unerträglich geworden sind. Zudem ist die Dauerhaftigkeit des Asphaltbelags durch die Verformungen eingeschränkt. Aus den genannten Gründen soll der verformte Belag mittels Fräse abgetragen und durch ein härteres und folglich widerstandsfähigeres Asphaltbelagsmischgut ersetzt werden. Die Arbeiten werden möglichst zeitnah ausgeführt. Das Strassenteilstück der St. Pelagibergstrasse im Bereich zwischen der Arneggerstrasse und dem Kochkreisel muss für diesen Zweck für ca. 2 Tage für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Die Arbeiten sind auf den 20./21. Juni geplant. Die Umleitung erfolgt via die „obere“ Dorfstrasse.

Weitere Informationen: www.waldkirch.ch

Gossau24